Sardiniens Traumstrände

Sardiniens Traumstrände

Sardinien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und bekannt für ihre Traumstrände – war dieses Jahr unser Urlaubsziel. Mit Kind und Kegel im Gepäck sind wir in nur zwei Stunden Flug von Erfurt in „Bella Italia“.

Die Insel hat unglaublich viel zu bieten: zahlreiche, z. T. noch unerschlossene, Strände und Buchten und dazu eine kurze Anreise mit den Direktflügen. Dazu laden die warmen Temperaturen noch im Spätherbst oder auch im Frühjahr zum Baden im türkisfarbenen Meer ein. Ich habe wirklich noch kein schöneres Wasser gesehen als hier – herrlich! Zu empfehlen sind vor allem die Strände an der Costa Smeralda entlang der Küstenstraße zwischen Palau und Olbia. Da lohnt es sich in den kleinen Haltebuchten entlang der Straße zu halten und den Hang hinunter zu klettern, um seinen ganz „eigenen“ Traumstrand genießen zu können. Zumindest haben wir das so gemacht und waren begeistert von der Schönheit der Natur und der Abgeschiedenheit. Wer nicht ganz alleine sein möchte, dem kann ich die Strände „Romazzino“ und „Capriccioli“ nahe dem Örtchen Abbiadori und südliche von Porto Cervo gelegen empfehlen. Hier lässt es sich schön schnorcheln.

Es ist wohl kein Wunder, dass viele Urlauber gerne auf diese Urlaubsinsel zurückkehren. Häufig haben wir eine Speisekarte auf Deutsch in den Restaurants erhalten, was die Bestellung wesentlich vereinfachte. Fischgerichte sind neben Pizza und Pasta natürlich sehr zu empfehlen, da der Fisch ganz frisch gefangen und zubereitet wird. Nicht selten sind wir in ein nettes Lokal am Hafen oder entlang unserer Reiseroute eingekehrt und haben Muscheln, Krabben oder Tintenfisch gegessen – wirklich sehr zu empfehlen! In heimischen Restaurants würde ich das nicht unbedingt bestellen, aber hier musste ich es unbedingt einmal probieren.

Eine Fahrt ins Landesinnere kann ich jedem nur ans Herz legen, da man hier noch urige Dörfer findet. Vor allem in der Nebensaison (April – Mai und September – Oktober) sind relativ wenig Touristen unterwegs, so dass sich eine Fahrt ins Hinterland anbietet. Denn auf Sardinien kann man auch Berge besteigen und die Geschichte bei einem Nuraghen-Besuch auf sich wirken lassen. Natürlich haben wir auch einige typische Touristenziele besucht, da z.B. der „Steinerne Elefant“ nahe Castelsardo oder das „Bärenkap“ an der Costa Smeralda bei einem Sardinienbesuch nicht fehlen dürfen. Schließlich wollten wir ja auch mitreden, wenn es um „typische“ Touristenattraktionen geht. Außerdem war es auch mal ganz unterhaltsam, für Kind und Erwachsene zugleich, Tiere statt im Zoo mal in Stein in der freien Natur zu entdecken.

Die bekannte Nachbarinsel „Maddalena“ stand dann auch auf unserem Programm, so dass wir mit der Fähre von der Hafenstadt Palau in nur etwa 30 Minuten auf die Insel nördlich von Sardinien übersetzten. Auch hier kann man super baden, ganz abseits der Touristenströme. Ein echtes Highlight war die Fahrt auf einer der wohl schönsten Küstenstraßen Europas. Faszinierende Landschaften und hervorragende Badeplätze boten sich uns dar. Anschließend sind wir dann durch die engen und schattigen Gassen der Altstadt von La Maddalena geschlendert. Mit einem leckeren italienischen Eis in der Hand haben wir die typisch mediterrane Atmosphäre genießen können. Ein wirklich herrlicher Tag bei bestem Wetter!

Sardinien mit seinen vielen kleinen Nachbarinseln ist für mich und meine Familie ein tolles Reiseziel – genauso wie wir es schon oft von unseren Gästen gehört haben. Für uns war es einfach schön, vom Alltag abzuschalten und unter der Sonne Italiens zu entspannen. Da Sardinien keine kleine Insel ist, die sich in nur einer Woche erschließen lässt, wird es sicherlich nicht das letzte Mal sein, dass wir hier Urlaub gemacht haben – schließlich gibt es noch so viel zu entdecken und zu erleben!

Italien Naturreisen Reiseziel Sardinien

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