Winterabenteuer in Lappland

Die erfreuliche Seite der Arbeit bei einem Reiseveranstalter ist, dass man auch die eine oder andere Tour begleiten muss. Auch wenn es Arbeit bedeutet, so ist es doch auch Abwechslung und einmal nicht am Schreibtisch sitzen. Eine solche Tour war für mich dieses Jahr unsere Lappland Reise im Februar, auf die ich mich schon riesig freute.
Eines der absoluten Highlights dabei, ich brauche nur 10 Minuten bis zum Flughafen und so ging die Reise dann im Direktflug von Erfurt nach Kittilä in Finnland! Und dies 2017 für mich bereits zum zweiten Mal.

Sirkka Skipiste Levi

Nach einer recht kurzen Fahrt erreichen wir unser Hotel im Ort Sirkka. Dieser ist allerdings recht unbekannt, da ihn die halbe Welt Levi nennt. Was wohl daher kommt, dass er am Berg Levi liegt, an dem jedes Jahr ein Weltcup-Slalomrennen stattfindet und sich Levi wohl leichter merken lässt. Bei Außentemperaturen von minus 22 Grad checken wir im Spa Hotel Levi ein, welches sich durch seine Nähe zur Talstation und seinem großen Wellnessbereich auszeichnet, obwohl wir ja nicht wirklich zum
Skifahren gekommen sind, was hier aber natürlich perfekt geht. Auch Langläufer finden hier beste Bedingungen – kein Wunder bei 250 km bestens gespurten Loipen. Bei meinem abendlichen Orientierungsspaziergang stellt sich heraus, dass auch das Hotel
Hullo Poro nur 5 Minuten entfernt liegt. Was die Temperatur angeht, so fühlt es sich gar nicht so kalt an. Das liegt wohl daran, dass es sich hier um eine sehr trockene Kälte handelt und zum anderen, dass ich ja durch das Ski fahren schon angemessen
gekleidet bin.

Abenteuerlustig

An den folgenden Tagen sollten die Highlights der Reise stattfinden, was organisatorisch etwas aufwendiger ist, da wir hier nie mit einer solch großen Gruppe unterwegs sein können. So reisen wir zwar in der Gruppe, letztlich ist aber alles sehr individuell, da die meisten Höhepunkte unserer Reise nur in kleinen Gruppen von ca. 15–25 Personen stattfinden können. So sind die einen unterwegs um eine Rentierfarm kennen zu lernen und alles über diese Tiere und die Geschichte der Samen zu erfahren. Während eine andere Gruppe aufbricht, um ein anderes Highlight der Tour aktiv zu erleben – die Huskytour! Die Schlittenhunde zu lenken, ihr Zuhause kennen zu lernen, sich von ihnen durch die verschneite Winterlandschaft ziehen zu lassen und ihren unbändigen Willen und Drang zu verspüren jetzt unbedingt laufen zu wollen, ist schon ein ganz besonderes
Erlebnis. Bei all’ meinen Reisen und bei allen Höhepunkten die mir teilweise fast die Sprache verschlagen haben, muss ich sagen, war die Huskytour ein ganz besonderer Teil dieser Reise, die sicher – so wie die gesamte Tour – bis zu meinem Ende im Gedächtnis bleiben wird. Und eines der Vorteile des Reisens ist ja – zumindest für mich – dass dabei Erinnerungen entstehen, die einem niemand mehr wegnehmen kann!

 

Die Tage hier waren geprägt von teilweise fast atemberaubenden Momenten. So hatten wir das Glück bei unserer abendlichen Schneeschuhwanderung, die allein schon ein tolles Erlebnis war, die sagenumwobenen Polarlichter sehen zu dürfen. Ich weiß nicht, ob Sie das Buch „1000 Dinge, die ein Mensch gesehen haben sollte, bevor er stirbt“ kennen, aber mir erschien es zwischen Schneeschuhwanderung, Huskytour, Rentier-farm, Motorschlitten fahren und all’ den Dingen, die ich hier erleben durfte so, dass dies hier auf jeden Fall dazu gehören müsse.

Aber überzeugen Sie sich doch selbst davon und nehmen Sie an dieser beeindruckenden Reiseteil. 2018 können Sie wieder dabei sein und es selbst erleben!

Finnland Naturreisen Reiseziel Wandern

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