Rom – auf den Spuren der Geschichte und La Dolce Vita

Rom – auch eine jener Städte, in die ich schon immer wollte. Und immer war etwas anderes. Diesmal habe ich aber meine Freundin im Gepäck und dann war alles fix gebucht! Los ging es in eine der Metropolen der Welt, von der man schon so viel gehört hat und wo der mächtigste Mann der Welt sein zu Hause hat – zumindest aus Sicht der vielen gläubigen Katholiken auf der Welt.
Sehr komfortabel wollten wir es haben. Deshalb passte es, dass es sogar ab meinem Heimatflughafen Erfurt los ging. Welch ein Glück, dass der Reiseveranstalter verschiedene Hotels zur Auswahl hatte. Hier gab es für jeden Geldbeutel etwas. Unserer Wahl – das Hotel Della Conciliazone – erwies sich dann auch als für uns genau richtig. Es liegt in einer schicken kleinen Straße mit vielen Restaurants. Das Beste aber ist die Entfernung zum Vatikan. Ca. 2 Minuten zu Fuß vom Petersdom entfernt und nur ca. 5 Minuten zur Engelsburg. Perfekter kann man in Rom kaum wohnen!

Petersplatz Via della Conciliazione Petersdom Vatikan

Um einen Überblick über eine Metropole zu gewinnen, buche ich gern eine Stadtrundfahrt. Hier kann ich mir einen groben Überblick verschaffen, was wichtig ist oder was ich lieber weg lasse. Hier gab es dann gleich auch ein paar Tipps wo man gut essen gehen kann, welche wir schon am ersten Abend nutzten. In der Via die Coronari, welche man erreicht, wenn man über die Brücke am Eingang der Engelsburg in Richtung Zentrum geht, gibt es einige kleinere und für Rom sehr typische „Kneipen“, die nicht teuer sind und wo man ganz toll sitzen und ein leckeres Essen genießen kann. Wir konnten uns als es dunkel war den Spaziergang mit direktem Blick von der Engelsburg zum Petersdom nicht verkneifen, es war einfach zu schön.

Rom bei Nacht Petersdom
Am nächsten Tag ging es los, die ganzen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Da hat Rom ja einiges zu bieten. Angefangen bei der Spanischen Treppe über den Trevi-Brunnen, das Kolosseum und ganz viel mehr. Die Stadt ist ja riesig und mit seinen 3 Millionen Einwohnern allein im Stadtgebiet, nicht nur die Hauptstadt, sondern auch noch die größte Stadt Italiens. Da ich eigentlich auch kein Mensch für überlaufene Orte bin, hab ich schon beim Reisetermin darauf geachtet, nicht in der Hauptsaison zu fahren. Unabhängig davon ging es mit einer Führung los, welche wir erst einmal bei unserem Veranstalter gebucht hatten. Der Vorteil ist, dass man vom Reiseleiter Informationen aus 1. Hand erhält, die man sonst nicht bekommt. So war ich auch erstaunt über die Massen am Trevi-Brunnen, erfuhr aber gleich, dass es vergleichsweise leer war. Da war ich wieder froh, den März als Reisetermin gewählt zu haben.


Nachdem mir dann am frühen Nachmittag die Füße wehtaten, verabschiedeten wir uns von der Gruppe und erkundeten die schicken römischen Gassen auf eigene Faust. Vorbei kamen wir am Pantheon, was man auf jeden Fall besucht haben muss. Für mich war aber gar nicht mal das Innere so interessant, sondern das Leben auf dem Piazza della Rotonda. Ich war fasziniert wie sich die jungen Römer und die vielen Touristen auf diesen Platz tummelten, wie an allen Ecken das Leben pulsierte und die vielen Straßenmusiker eine Emotion in mir erweckten, so dass ich am liebsten den Rest meiner Zeit in Rom dort sitzen geblieben wäre. …aber wir hatten ja noch einiges vor.

Der Tag darauf stand ganz im Zeichen des Glaubens, auch wenn das nicht ganz unsere Spezialstrecke ist. Was wäre aber ein Rom-Besuch, wenn man nicht auch den Sitz des Papstes, den Petersdom und den Vatikan besucht. Hier heißt es meist erst einmal anstellen und die Sicherheitskontrollen sind natürlich, wie an einer Grenze zu erwarten, auch nicht ganz ohne. Wenn man aber etwas eher aufsteht, hat man gute Karten keine Stunden stehen zu müssen und so waren wir auch nach nicht mal 20 Minuten schon durch und drin im Petersdom. Huch, ging aber fix. Vor mir eine überwältigend große Kirche, in die wohl der Kölner Dom von der Fläche her 2x rein passen würde und die schon sehr beeindruckend ist. Da wir den ganzen Tag eingeplant hatten, sahen wir uns gleich noch die vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle an, welche mit ihren gigantischen Wand- und Deckenfresken ein Muss für einen Besuch der heiligen Stadt ist.

Engelsburg Castel Sant’Angelo

Den Rest unserer Zeit in Rom erfreuten wir uns am typisch italienischen Lebensgefühl, dem „Dolce Vita“. Einfach das Leben genießen, welches die Italiener wohl wie kein anderer Menschenschlag auf der Welt beherrschen. Wir sitzen einfach da, trinken Cappuccino und lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Beobachten die Menschen rund um uns und es ist uns vor allem eines klar – dies wird nicht der letzte Besuch in dieser Stadt gewesen sein.

 

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